Themen: Inspiration, Überlegtes, Reflektion, laut gedachtes, …

Diesmal geht es mehr um Tipps für den Alltag. Und Essen. Als Teenie habe ich mich auf die Zeit zwischen Pickel und Falten gefreut. Die kam leider nie… Die Vermutung, dass das vor allem mit der Ernährung zusammenhängt, liegt nahe. Hohen Industriezuckergenuss (Schokolade, Kuchen, etc.) sehe ich umgehend im Gesicht… Plastikfrei, umweltverträglich, regional und in diesem Fall auch saisonal behalten wir im Auge. Los geht’s. Essen & Verpackung Der Garten wird und wurde von meinen Eltern ernst genommen. Ich habe mich nie für ihn interessiert und wusste immer nur, wann Erdbeerzeit ist (die beste Zeit des Jahres?!). Das Saisonwissen hole ich jetzt nach. Seit in meiner Küche der Utopia-Saisonkalender (auf der Seite unten als selbst-ausdruck-pdf und noch weiter unten pro Monat) hängt weiß ich, dass es meinen Freunden auch so geht. Ein Spruch à la „oh, ich dachte immer, dass die Paprika-Saison viel länger ist“ kommt immer. Bin noch unsicher,…

Inzidenz unter 10! Dafür hat meine Fantasie nicht ausgereicht. Bis das Traumszenario, im Juli 2021, tatsächlich eingetreten ist. Als ich Ende Mai aus Athen zurück gekommen bin, waren die Inzidenzwerte in Deutschland gerade (endlich) im freien Fall, die Restaurants öffneten schrittweise (je nach Inzidenz im Landkreis) wieder. So richtig durch- und aufzuatmen, das traute sich zu diesem Zeitpunkt keiner. Sechs Wochen später fühlte es sich schon an, als ob Corona weg sei. Damit kommt mein Kopf nicht klar. Ende Juni hat die WG eines Freundes eine DJ-Party auf der Dachterrasse veranstaltet. Als er mich ca. vier Wochen vorher dazu einlud und sagte, dass sie 60-80 Leute erwarten, wurde aus der Vorfreude Panik. Die Fünf-Haushalte-Regel muss man draußen nicht so eng sehen, fand ich. Aber. 80 Leute! Wann war ich das letzte Mal unter so vielen Leuten auf begrenztem Raum? Am Ende musste ich mir nicht überlegen, ob ich die Party…

Was haben E-Biker und griechische Autofahrer gemeinsam? Ob und wie Sie diesen Tätigkeiten nachgehen ist außerhalb meines Einflusbereichs, trotzdem beschäftigen mich beide Gruppen innerlich unangemessen viel. Den Circle of Influence habe ich vor einigen Jahren beim Lesen von Stephen Coveys 7 habits of highly effective people kennen gelernt. Ich meine mich zu erinnern, dass es weitere (be)merkenswerte Inhalte enthält. Die Erstauflage des Buches war 1989, mittlerweile ist das sicher nicht mehr Cutting Edge-Denke, trotzdem: schauen wir uns unseren Einfluss an. Ich teile, was und wie es mir im Gedächtnis geblieben ist bzw. ich es lebe, sicherlich ist das keine originaltgetreue Widergabe. Zentral sind für mich zwei Punkte: Macht in Summe ein zufriedeneres Leben. Bevor ich von meinen (Miss-)Erfolgen berichte, erkläre ich erst einmal die Idee. Wir alle haben unseren Circle of Influence – die Umgebung, die wir frei gestalten können. Das fängt bei „was esse ich zum Frühstück“ an. Vor…

Es gab bis vor nicht soooo langer Zeit eine Person in meinem Leben, die hat mich fertig gemacht. Nicht im Sinne von Mobbing, sondern mich in meinem Kopf. 80% meiner negativen Gedanken hatten mit ihr zu tun. Am schlimmsten war es ausgerechnet beim Joggen, dabei kann ich da normalerweise am besten abschalten. Es passt nicht ganz, ich kann aber die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, einen meiner Lieblingssprüche anzubringen: Wenn dir am Morgen ein Arschloch begegnet, dann ist dir eben ein Arschloch begegnet. Wenn dir am Tag viele Arschlöcher begegnen, bist du selber eins“ (sagt Raylan Givens in Justified, zitiert von Tim Ferriss in Tools of Titans). Was ich damit sagen möchte: An der misslichen Situation ist nicht alleine die andere Person schuld (wobei sie das einzige Arschloch in meinem Leben ist, ich habe also Hoffnung für mich). Meinem Umfeld blieb meine Aversion nicht verborgen und ich musste immer wier erklären,…

Oh, wie herrlich die Sonne diese Woche scheint! Es kann also losgehen, mit Kaffee & Kuchen auf dem Balkon. Und mit in-der-Sonne-Lesen – auf Spazieren gehen hat ja langsam keiner mehr Lust… Hier ein paar meiner Empfehlungen, ich freue mich auf eure! PHÄNOMENE: The Tipping Point von Malcom Gladwell Warum (und wie) zum Beispiel konnten Birkenstocks auf einmal so hip werden, dass sie auf einmal Birkis heißen, mit denen man nicht nur zum Kindi und auf den Spieli geht, sondern sogar arbeiten? Nachdem sie jahr(zehnt)elang dieses angestaubte Gesund-Image hatten, das per se kein gutes Attribut ist, wenn man ein Fashion-Item sein will. Das Beispiel wird im Buch nicht beschrieben, aber nach der Lektüre kann man es sich sehr gut vorstellen. Sehr spannend war das Beispiel, wie New York es in den Achzigerjahren geschafft hat, mit einer Sauberkeitskampagne das Gewaltproblem in den Griff zu bekommen. Genau, das eine hat auf den…

Es wird wieder ein Situationsbericht. Oder nennen wir es Gegenwartsreflektion. Auf jeden Fall bin ich gespannt zu hören, ob es auch eure Wirklichkeit in diesen Wochen trifft. Eigentlich wollte ich den Eintrag schon vor 10 Tagen geschrieben und veröffentlicht haben. Hätte ich besser mal, ich wollte nämlich das eingeschränkt-akzeptable new normal beschreiben – aber dann begann die Fallzahlenexplosion und schon ist es wieder anders. Was mich am meisten erstaunt: wir reden immer noch so unglaublich viel über Corona! Dabei gibt es nicht viel Neues. Kein Impfstoff, Herdenimmunität ist vom Tisch, Kinder sind keine Superspreader und Maksen tragen wir auch schon seit einem halben Jahr. Im Sommer habe ich mich unglaublich gefreut, wenn bei einem Treffen nicht über das C-Thema gesprochen wurde. Mein Firefox-Newsstream ist ohne / mit wenig Corona ausgekommen – es gibt (gab?) endlich wieder andere Themen! Nichtsdestotrotz: Corona beherrscht unseren Alltag, unser Denken und unser Handeln. Die ganze…

Am Wochenende hatte ich meine Kontakte per WhatsApp-Status nach ihren Corona-Bullshit-Bingo-Begriffen gefragt. Das ist die Liste: ToilettenpapierHomeofficetippsnur ne GrippeDesinfektionsmittelMaskeTelko / Viko / seht-ihr-meinen-Bildschirm /…

Kennt ihr dieses übermäßige Verlangen nach Zucker? Am besten Schokolade! Eine GANZE Tafel Schokolade! Ich eigentlich nicht, vor allem nicht mit dieser Vehemez. In den letzten Wochen hatte ich diese Sucht aber entwickelt und bin unglücklich damit. Und außerdem mache ich Sachen ja gerne anders als die meisten anderen Menschen… Und was machen alle, während wir zu Hause eingeschlossen sind? Essen! Was macht also Eli? Fasten! Das steht tatsächlich auf der nach wie vor unveröffentlichten Erste-Male-Liste für dieses Jahr. „Vergiss es! Essen ist das Einzige, was mir bleibt!“ war die durchgängige Reaktion, als ich versucht habe, Mitstreiter zu finden. Dabei war die Ausgangslage noch nie so gut. Keine Essensverabredungen, keine Geburtstagsfeiern bei denen man auch Wein trinken möchte, keine Kuchen-Verführungen im Büro. Dafür sechs Tage am Stück zu Hause frei und dann Homeoffice. Beste Voraussetzungen also. Deshalb – JETZT ODER NIE! Tag 1 (Entlastung): Kein Kaffee mehr, kein Zucker, kein…