Leseempfehlungen: die Bücher kann ich dir ans Herz legen

Hier einige Bücher, die mich begeistert haben.

Romane & Biografien

  • La historia de Luz von Fernando Gamboa
    Gibt es glaube ich leider nur auf Spanisch. Über ein kolumbianisches Mädchen voller Liebe in widrigen Umständen. Eine wahre Geschichte. Klingt kitschig, ist aber wunderschön und berührend. Sollte jeder lesen können/müssen.
    Gelesen im ICE zur/von der Familienfeier in Westfalen. Reisevorbereitung nennt sich das 🙂
  • Mein Everest von Andy Holzer
    Ein blinder Profibergsteiger und -Kletterer über seine Everest-Besteigungsversuche. Sehr beeindruckend, ich mag seine Haltung!
    (Fertig) gelesen im Holperbus von Kathmandu nach Pokhara
  • Less von Andrew Sean Geer
    Hat den Pulitzer-Preis bekommen und ist trotzdem kein unlesbares Buch, sondern im Gegenteil wunderschön schräg-komisch geschrieben. Mit viel Wortpoesie. Die Männer im Bus nach Jeisalmer haben sich sicher gewundert, warum ich meinen Kindle abwechselnd angrinse und anlächle.
  • Becoming von Michelle Obama
    Die zweite Hälfte (im weißen Haus) ist ein bisschen schwach, aber der Teil über ihre Kinheit und Jugend in Chicago und Princeton – sehr beeindruckend selbstreflektiert und für mich eine unbekannte Welt.
    Gelesen auf dem Weg in die fränkische Pampa.

Sachbücher:

  • Indien. Ein Länderporträt von Bernard Imhasly
    Man muss schon was über Indien wissen wollen, damit sich dieses Buch lohnt. Mir hat es sehr geholfen. Der Autor wohnt seit 30 Jahren in Indien und beleuchtet alle möglichen Aspekte mit Geschichtchen und Statistiken, auf eine sehr gelungene Art und Weise.
    (Fertig) gelesen auf dem Weg nach Bikaner.
  • Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Harari
    Meine Lieblingsszene: Die Atzteken begleiteten damals die Spanier mit Räucherstäbchen. Die Spanier dachten, das sie für Gottheiten gehalten werden. Die Azteken dachten: boah, die stinken! Harari hat einen beeindruckenden Blick für Zusammenhänge und ich fands (auf Englisch) auch unterhaltsam geschrieben!
    Gelesen im Liegestuhl auf dem Balkon.
  • Homo Deus von Yuval Harari
    Sein Folgebuch knüpft an der (gar nicht so) kurzen Geschichte an. Ein paar Themen kennt man schon, aber es sind wieder einige interessante Erkenntnisse drin. Dann fürs nächste Weihnachten…
  • Du darfst nicht alles glauben, was du denkst. Meine Depression von Kurt Krömer
    Das hat mir Welten eröffnet, die kannte ich bisher nicht. Was eine Depression ist und wie das Leben mit einer ist, hätte ich vor dem Buch deutlich weniger genau beschreiben können. Wer es aus leidvoller eigener/nahes Umfeld-Erfahrung kennt, fühlt sich vielleicht verstanden. Alle, denen das eher ein abstrakter Begriff ist, fangen an mitzufühlen.
    Gelesen zu Hause (Winter…).
  • Wenn Männer mir die Welt erklären / Men explain things to me (Updated Edition) von Rebecca Solnit
    Dieser Frau wird die Erfindung des Begriffs „Mensplaining“ zugeschrieben. Witzig und spitz und klug untersucht sie, wie das ist mit den Geschlechterrollen und dem Sexismus.
    Gelesen auf dem Sofa, in der Recoveryphase nach der Gebärmutterentfernung.

Und freue mich über Empfehlungen von euch! (z.B. per Kommentar am Ende der Seite)!

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