„Machen die Enten auch beim Social Distancing mit?!“ habe ich mich heute Morgen kurz gefragt, als ich mich noch nicht ganz vom Entenattackenschrek erholt hatte.

Ich war im Schlossgarten laufen, wie immer. Über die Zeit habe ich gelernt, dass die Enten dort so an Menschen gewöhnt sind, dass es ihnen völlig egal ist in welchem Abstand man an ihnen vorbei läuft. Oder auch zwischen ihnen durch, denn sie drapieren sich zum Ruhen auch gerne mitten auf dem Weg. Da hebt dann mal eine den Kopf und keine rührt sich.

Anders heute morgen. Da war ich tatsächlich nur knapp 1,5 Meter von den Enten links entfernt und dann kam es eben: Kopf und Hals drohend vorgestreckt, die Flügel zur Maximalspannweite (beeindruckend!) ausgebreitet und ordentlich zeternd kam eine Ente auf mich zugelaufen. Huch! Glücklicherweise war ich ja direkt wieder an ihnen vorbei.

Die Erklärung für dieses Verhalten ist natürlich denkbar simpel und keineswegs coronainduziert: Das knappe Dutzend Küken muss beschützt werden!

Wie schön, dass manche Dinge noch normal sind.

Lustig finde ich übrigens, dass bei den Enten nicht die Kinder laut sind, sondern die Eltern.

Machts gut und bleibt schön zu Hause!

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