Ausprobieren – finde ich toll. Von manchen Sachen lasse ich trotzdem meine Finger und frage mich später: warum eigentlich?! Denn: DAS WAR JA GAR NICHT SCHWER!

So ging es mir mit dem Einkochen. Apfelchutney und Apfelmarmelade hatte ich mir vorgenommen. Und glücklicherweise fragte Micha gerade, als ich beginnen wollte, ob wir Bier trinken gehen. Sind wir nicht – er kam und hat tatkräftig mitgeholfen. Das war herrlich entspannt, ich schreibe einen hohen Anteil des Erfolgs dem zweiten Paar Hände zu.

Ein Blogeintrag sollte das gar nicht werden, aber: das Apfelchutney ist eine Offenbarung. Es ist in der Tat so königlich köstlich, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte. Und schmeckt zu allem: auf dem Käsebrot, als Teil des Salatdressings, mit dem Fenchelrisotto. Oder wie die Inder es machen: Einen Klacks Chutney mit auf den Teller und mit allen weiteren Essenskomponenten kombinieren. Der ein oder andere ist vielleich auch noch auf der Suche nach (leckeren) selbstgemachten Weihnachtsgeschenken…

Das Origialrezept stammt aus dem Buch „Königlich und Köstlich: Rezepte und Geschichten aus dem britischen Königshaus“. Gefunden habe ich es auf dem Blog tastesheriff und es auch von dort (angepasst) übernommen:

Zutaten für 6 Gläser

  • netto 1 kg Äpfel (süß-säuerlich-knackig)
  • 200 g Schalotten
  • 3 rote Chilischoten
  • 400 g Zucker (300g braunen – dann war er alle + 100g weißen)
  • 1/2 TL frisch gemahlener scharzer Pfeffer
  • 1 TL zerstossene Koriandersamen
  • 2 TL Salz
  • 400 ml Apfelessig (da nehme ich nächstes Mal weniger und lieber noch Wasser oder Apfelsaft)

Und so gehts:

1. Äpfel und Schalotten schälen, säubern, und alles grob klein schneiden.

2. Chili halbieren, Kerne entfernen und in kleine Stückchen schneiden.

3. Äpfel und Schalotten mit 100 ml Wasser in einem großen Topf ca. 5 bis 10 min köcheln lassen.

4. Alles andere hinzugeben und verrühren

5. Unter Rühren aufkochen, dann die Hitze drosseln und ca. 30 min köcheln lassen. Annbrenngefahr, rühren nicht vergessen.

6. In sterile Gläser umfüllen. Wie Marmelande bis oben hin füllen, verschließen und umdrehen.

Hält sich ca. 12 Monate – also ideal bis zur nächsten Apfelernte.

Übrigens: Die Apfel-Zimt-Marmelade ist auch lecker geworden.

Ich bin bereit für neue Taten und freue mich auf Rezeptvorschläge!

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