Kommentierte Packliste für die 850km auf dem GR11 über die Pyrenäen (im September). Mein Ziel: 30l Rucksack und max. 7 Kilo Grundgewicht. Also minimalistisch-lightweight – aber noch mit Komfort. Was ist sinnvoll – was kann zu Hause bleiben, hier kommt die Antwort:
Auf der Zielgeraden! Wettermäßig ist wieder alles dabei, an Höhenmetern mangelt es auch nicht – obwohl die hohen Berge hinter mir liegen. Ankommen am Cabo de Higuer war emotionaler als erwartet und die Gefühle dabei zwiespältig. Zivilisation ist ja schön, Berge aber auch…
Freud und Leid liegen weiterhin nah beieinander. Oder soll ich eher sagen: Sonne und Regen? Oder: Glück und Verzweiflung? – Na gut, ganz so schlimm ist es nicht. Aber es bleibt abwechslungsreich und Hochs und Tiefs gibt’s nicht nur in Höhenmetern, sondern auch bei der Stimmung, während ich weiter (an den hohen Bergen vorbei) durch Aragón wandere.
Verletzungspause – das geht ja gut los… Dafür geht es dann weiter hinauf, in die richtigen Berge und zu traumhaft gelegenen Seen, die in der Sonne glitzern. Ja, endlich Sonne! Für ein paar Tage werde ich dem GR11 untreu und wechsle auf die wildere Haute Route. Es wird tatsächlich aufregend.
Es geht los!! Ich reise nach Frankreich bzw. Spanien und das Abenteuer beginnt. Die erste Woche läuft schon mal anders als gedacht. Wo ist die mediterrane Sommersonne? Und was am Körper alles weh tun kann! Aber slow und steady schaffe ich die ersten 200 Kilometer.
800 Kilometer und knapp 50.000 Höhenmeter am Stück? Zu Fuß! – das bekommt man, wenn man die Pyrenäen vom Mittelmeer zum Atlantik überquert (oder -längst). Die Tour ist nicht ohne, aber die Vorfreude groß.