Du hast keine Ahnung wo der Oman liegt oder sonst eine Ahnung vom Land? Du bist in bester Gesellschaft, aber das ändern wir jetzt. Denn das Land Oman ist ein faszinierendes Reiseziel: Ein gemäßigt muslimisches Land mit atemberaubender Landschaft und supersicher – auch für Frauen. Es gibt Wüsten, Berge und Meer, aber keine gefährlichen Tiere oder fiese Insekten. Besonders zwischen November und April (trocken und 25-30 Grad warm) ist der Oman eine Top-Destination zum Klettern… Also, Conny überzeugt und los gings über den Jahreswechsel 2024/25! 🥳
Nach zwei Wochen im Oman bin ich äußerst beeindruckt und schaffe es deshalb nicht, mich kurz zu fassen. Wir starten mit Wissenwertem zum Land, dann folgt in Teil 2 und 3 alles über unsere Erlebnisse vor Ort – hauptsächlich Klettern und Wandern, aber auch Kultur und Natur. Viel Spaß!
Klären wir zunächst die Frage: „der Oman“ oder „Oman“? Der Duden erlaubt beides, Standard ist die artikellose Verwendung. Die Einwohner heißen „Omaner“ und „Omanerinnen“. „Omanis“ finde ich deutlich schöner (und genderneutral).
ÜBERBLICK
Oman liegt auf der Arabischen Halbinsel und grenzt an die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und den Jemen. Flächenmäßig ist es so groß wie Deutschland, aber fast leer: Vor 50 Jahren lebten hier 500.000 Menschen, heute sind es 5 Millionen. Ein Wahnsinnswachstum, aber insgesamt immer noch wenig. Nur die Hälfte der Einwohner sind Einwanderer und Gastarbeiter – für die Region eine vergleichsweise niedrige Quote.
Die Rub al Khali ist die größte Sandwüste der Welt und liegt teils auf omanischem Staatsgebiet. Die zweite Wüste (Wahiba Sands) ist ein schmaler Streifen. Dann gibt’s noch das bis 3000 Meter hohe Hajar-Gebirge mit seinen steilen Flanken, das den nördlichen Teil des Landes durchzieht. Und an der (Nord-)Küste gibt es einen schmalen, fruchtbaren Streifen, der landwirtschaftlich nutzbar ist.
Die politische (jüngere) Geschichte des Landes ist faszinierend. Oman ist eine absolute Monarchie. Seit 2020 regiert Sultan Haitham bin Tariq, aber allgegenwärtig ist sein Vorgänger: Sultan Qaboos. Der hat 1970 seinen eigenen Vater entmachtet (der sich dabei selbst in den Fuß schoss – abgesehen davon verlief die Aktion unblutig) und dann 50 Jahre lang autokratisch regiert.
Aber: Er hat es zum Wohl seines Landes getan! Es ist ihm gelungen, das Land komplett zu befrieden, es sanft zu öffnen, für Wohlstand zu sorgen (Öl und Gas sei Dank), Bildung erstrebenswert zu machen, trinkbares Wasser in neu verlegten Leitungen überall hinzubringen, Autobahnen zu bauen (ja, mit deutschen Firmen) und die Grundlage für einen entspannten Tourismus zu legen. Das Volk verehrt ihn, sein Name und Bild sind überall. Es gibt wohl tatsächlich Menschen, die viel Macht nicht korrumpiert.
Fun Fact: ihm gehört ein riesiges Anwesen bei Garmisch-Partenkirchen, dort hat er seine Sommer verbracht. Dem neuen Sultan gefällts dort auch.
Gas und Öl gibt’s verhältnismäßig wenig. Deshalb hat es „nur“ für Wohlstand gereicht, von Blingbling-Reichtum ist der Oman weit entfernt. Und genau das macht es so angenehm. Die Architektur? Schlicht. Wolkenkratzer? Fehlanzeige. Was jedoch blinkt, sind die allabendlichen Neonlichter – in Rot, Grün und Weiß, den Landesfarben.
Eine besondere Mischung: DAS IST OMAN
Es ist Indien ohne die extreme Armut, landschaftlich mit Israel vergleichbar (und ebenfalls ein melting pot der Kulturen), sicherer als Deutschland, staubig wie Nepal und die Muezzins singen genauso schräg wie in Istanbul (ich weiß, das gehört so).
Neben dem starken Sicherheitsgefühl stellt sich schnell ein zweites ein: Freiheit. Die Weite der oft kargen, staubigen Landschaft verstärken das. Wir hatten – abgesehen von Flug und Mietwagen – nichts im Voraus gebucht. Campen ist außerhalb von Ortschaften überall erlaubt und wir hatten alles im Auto was wir brauchen. Das war Freiheit und Unabhängigkeit pur.
Ein paar Dinge begegnen einem unweigerlich:
- Weihrauch. Das und Oud sind als Parfum oder in Räucherschalen allgegenwärtig. Als Parfum oder wie anderswo Räucherstäbchen aufgestellt werden. Das Harz des Weihrauchbaums sieht aus wie kleine weiße Steine und wächst nur an wenigen Orten der Welt – einer davon ist der Süden Omans. Genau wie die Dattelpalme ist er immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe
- Wadis: Das sind trockene Flussbetten, die oft von hohen (und manchmal kletterbaren) Felswänden begrenzt werden. Teilweise gibt’s türkisfarbene Badepools und wegen des Wassers auch üppigere Vegetation.
Sie haben einen Nachteil: Sie werden sehr gefährlich, wenn es regnet. Dann verwandeln sie sich blitzschnell in reißende Flüsse. Schwer vorstellbar, erleben möchte ich es trotzdem nicht. - Oasen: Wie aus dem Bilderbuch! Wunderschön!
- Ziegen: Die laufen überall frei herum. Sie fressen alles, zur Not auch Dornenbüsche, und klettern für leckere Blätter bis in die Baumkronen. Die Anstrengung sparen sie sich, wenn ein unter dem Baum geparktes Auto als bequeme Leiter fungiert… Beim Parken also überlegen: Schatten oder Ziegenschaden? An Touristenorten sind sie dreist und klauen den Apfel aus der Hand, wenn man nicht aufpasst. In den Kletter-Wadis sind sie scheu.
- Kamele: Ich hatte nach Indien tatsächlich wieder vergessen, was für ein Kamel-Fan ich bin. So schöne Tiere!
LEUTE, GLEICHBERECHTIGUNG / FRAUEN
Wir wurden überall mit großer Freundlichkeit und Respekt empfangen. Freundinnen berichteten von Situationen, in denen IHRE Kreditkarte an IHN zurückgegeben oder die Antwort auf IHRE Fragen an IHN gerichtet wurde. Das konnte uns nicht passieren. Zwei Frauen haben wir als Top-Reise-Kombi empfunden.
Die allermeisten haben sich sehr offensichtlich gefreut, dass tourist ladies in ihrem Restaurant einkehren. Seit dem Falafelladenbesuch in Rustaq weiß ich z.B., dass es in der Bundesliga zwei ägyptische Fußballspieler gibt, einer spielt bei Eintracht Frankfurt.
Sehr auffällig ist die Geschlechtertrennung. Restaurants, Läden – überall arbeiten und kaufen nur Männer. Frauen sind in der Öffentlichkeit kaum sichtbar, außer mit Familie oder im Auto. Eine Ausnahme: In der Festung von Nizwa und einem Café in Maskat arbeiteten Frauen. Gleichzeitig liest man, dass die Gleichstellung weit fortgeschritten ist – Frauen belegen z.B. mehr Studienplätze als Männer, weshalb es eine 50%(!)-Männer(!)quote gibt. Die meisten Frauen arbeiten, es gibt Polizistinnen, Botschafterinnen und was weiß ich. Für mich ist es – weil meine soziokulturellen Kategorien hier nicht funktionieren – schwer vorstellbar, wie das geht.
Außerdem: Was macht jemanden „omanisch“? Die Frauen und Männer aus den Nachbarländern tragen die gleiche Kleidung… In einem Restaurant spricht uns eine dunklere, bekopftuchte Frau an (wir sind ganz aufgeregt, EINE FRAU SPRICHT MIT UNS!!). Es stellt sich heraus: sie ist Australierin.
KLEIDUNG
Die meisten Männer tragen die Dishdasha, ein langes (weißes) Gewand. Wir geben zu, wir ihnen auf den Hintern geschaut. Können trotzdem nur vermuten, dass sie (zum T-Shirt, das ist erkennbar) Shorts drunter tragen. Typisch ist die parfümierte Quaste am Kragen. Einwanderer tragen oft ihre traditionelle Kleidung, Jeans und T-Shirts gibt es wenige.
90% der Frauen, die wir gesehen haben, trugen schwarze Abayas mit Kopftuch. Ganz selten wurde sie nur als Umhang getragen und hat gezeigt, dass drunter ein buntes Kleid steckt.
Für Touristen (Männer und Frauen) ist die Regel einfach: immer Schulter und Knie bedecken, kein (tiefer) Ausschnitt. Weite Kleidung wird geschätzt – und ist angenehmer. Die Regel gilt auch beim Baden in den Wadis. Zwar bleiben die Omanis höflich, aber die Begeisterung über spärlich bekleidete TouristInnen hält sich in Grenzen, wie die lokale Kletterszene immer wieder erklärt.
In internationalen Hotels sind Bikinis am Pool akzeptiert. Ein Kopftuch braucht man nur für den Besuch der Großen Moschee in Maskat. Generell wird empfohlen, die Haare zusammenzubinden.
Im Land unterwegs: REISEN
Was Sultan Qaboos nicht geschafft oder verfolgt hat, ist, ein öffentliches Transportsystem zu installieren. Alle sind sich einig: Ohne Mietwagen geht es nicht, besonders für einen Roadtrip oder zum Klettern. Für letzteres muss es einer mit Allradantrieb sein.
Da haben wir eine schöne Geschichte erlebt: Die unbefestigte „Allrad notwendig“-Piste aus dem Snake Canyon Richtung Nizwa führt über 1000 Höhenmeter nach oben. Lange ging es ohne, dann wurde es zu steil und sandig. Ein „normales“ Auto zwei Fahrzeuge vor uns schafft es nicht weiter. Wir sehen, wie europäische Touristen aussteigen und mit einem Mann aus dem Jeep hinter ihnen die Plätze tauschen. Tja, dieser Mann wendet auf der einspurigen Straße fix das Auto – und fährt die Serpentinen rückwärts hoch. Zack, zack. Ich muss Gas geben, um mitzuhalten. Als wir ihn einholen, hat er schon wieder in Vorwärtsfahrt gewendet. Sehr beeindruckend.
Es geht noch weiter: Neben uns kämpft sich ein Motorrad mit zwei Locals den Berg hoch. Das war an manchen Stellen einfacher, an anderen schwieriger als mit dem Auto. Als wir wegen des Autotauschmanövers warten, klopfen sie an die Scheibe und fragen, ob wir den Mitfahrer bis zum Pass mitnehmen. Na klar! Wir fühlen uns geehrt, er hatte diverse Alternativen zu den tourist ladies.
Alle Schilder und die meisten Speisekarten sind auf Arabisch und Englisch, das erleichtert vieles. Die meisten Omanis sprechen zumindest ein paar Brocken Englisch, manche richtig gut. Antworten auf „Was ist …?“ waren nicht immer eindeutig, wir haben oft quasi blind bestellt und geschmeckt hat alles.
In einer Kletterbeschreibung stand hinter einem Ort mal or phonetically similar. Und ja, zu vielen arabischen Wörtern haben wir bis fünf unterschiedliche Schreibweisen gefunden. Es gibt keine einheitlichen Transkriptionsregeln, das wird „nach Klang“ interpretiert. So wird die Hauptstadt auf Deutsch meist Maskat geschrieben, in englischen Texten Muscat. Die Aussprache ist identisch.
Die Netzbabdeckung ist angesichts der geografischen Gegebenheiten überraschend gut. Selbst in vielen Wadis hatten wir Internet und konnten den nächsten Tag planen.
AUTOFAHREN IN OMAN
Autofahren in Oman ist grundsätzlich entspannt. Außerhalb der Rush Hour in Maskat wird nicht gehupt, es gibt Platz und gute Straßen.
Trotzdem muss ich gleich mehrfach sagen „das habe ich so noch nie gesehen“:
- Die Anzahl Blitzer (gleiche Bauart wie bei uns): gefühlt jeden Kilometer einer…
- Die Anzahl an Speedbumps. Wie heißen die denn auf Deutsch? Jedenfalls: Ein Speedbump kommt selten allein. Sie sind überall – selbst in kleinsten Weilern. Die schwarz-gelbe Markierung ist oft so verblichen, dass man sie erst (zu) spät sieht.
- So viele saubere Autos. Das ist nicht nur auffällig, sondern Gesetz und wird mit Bußgeld geahndet (Sultan Qaboos, once again). Bei Touris wird ein Auge zugedrückt, man fällt aber auf. Nach unserer letzten Pistenfahrt haben wir einen Car Wash in Anspruch genommen (2 OMR / 5 Euro für Außenwäsche und Saugen) und wir haben das Auto kaum wiedererkannt. In dem staubigen Land kann man über Sinn und Unsinn streiten, nicht aber über die ordentliche und geordnete Wirkung.
- So wenig Schlaglöcher. Wenn eine Straße geteert ist, dann normalerweise auch perfekt.
- Straßenlaternen auf Autobahnen. Von mir erst mit Kopfschütteln bedacht. Nach den ersten Fahrten im Dunkeln war ich dankbar. Selbst mit Fernlicht ist es STOCKDUNKEL. Mit unbeleuchteten, entgegenkommenden Radfahrern auf der eigenen Spur muss man trotzdem rechnen…
- Der unmittelbare Wechsel von perfektem, bestraßenlaternten Asphalt zu Offroad-Piste. Ein Allrad-Filter bei Google Maps (analog zu z.B. „Mautstraßen vermeiden“) wäre hilfreich.
Für die Fahrt von Jebel Shams nach Rustaq zeigt Maps drei mögliche Routen. Die kürzeste kannten wir schon (sehr hoher Offroad-Anteil). Die nächste Option – fast 100 Kilometer länger, aber genauso schnell – sollte dann doch asphaltiert sein? Wäre gut, denn es wird dunkel… Auf leeren, breiten, asphaltierten Straßen geht es zuerst durch die Berge, während sie in den verschiedenen Orange- und Rottönen leuchten. Wunderschön! Es folgt ein blaues, ordentliches Straßenschild: Rustaq. Läuft, denken wir uns. Drei Kilometer später machen wir den Allradantrieb an. Urplötzlich sind wir in einem Wadi und schlängeln uns von Oase zu Oase. Vor uns fährt ein Jeep mit Dachzelt, es ist schön, dass wir nicht allein sind. Laut Navi sind es 15 Kilometer bis zur nächsten Abzweigung, das wird also dauern… Sieben Kilometer später berühren die Reifen perfekten Asphalt. Warum wurde der genau bis hier verlegt? Der Jeep fährt rechts ran. Juhu! Wir wollten schon wissen, mit wem wir unbekannterweise eine temporäre Schicksalsgemeinschaft eingegangen sind: auch europäische Touris, die genauso überrascht waren wie wir. Hübsch war die Strecke, da kann man gar nichts sagen.
An den Tankstellen übernehmen nette Herren das Tanken, man kann im klimatisierten Auto sitzen bleiben. Preisvergleich ist nicht notwendig, der Benzinpreis wird vom Sultan festgelegt, aktuell 75 Cent (0,299 Rial) für einen Liter Premium-Sprit.
Es gibt keine Maut.
Tempolimit: 120 km/h auf der Autobahn.
ESSEN, TRINKEN, ÜBERNACHTEN (Campen) & PREISE
Eben sagte ich, dass nicht gehupt wird. Stimmt, außer vor Restaurants, Coffee Shops und (sogar) Supermärkten. Die Männer parken, hupen und dann kommt jemand raus, um die Bestellung aufzunehmen oder zu überreichen. Kein Drive Thru, sondern eher ein Drive up front. Wollten wir auch ausprobieren, haben es aber immer vergessen.
Die enge Bindung zu den umliegenden Ländern ist im Essensangebot deutlich spürbar. Die Restaurants sind indisch, pakistanisch, libanesisch, türkisch – oder alles zusammen. Biryani-Reis und gegrilltes Fleisch gibt es überall.
Wir haben dem Reiseführer gern geglaubt, dass die Hygienestandards in Oman hoch sind (und regelmäßig kontrolliert werden) und man gefahrlos auch an Straßenständen zugreifen kann. Haben mit Freude auch den Salat gegessen, den es bei Reisgerichten dazu gibt (Dressing: Zitronensaft). Oder haben Fattoush und Tabbouleh bestellt – mmmhhh!
Häufig gibt es frische Säfte (Mango, Melone, Zitrone-Minze, …). Es lohnt sich, sie explizit ohne Zucker zu bestellen.
Genial: Das Leitungswasser ist überall trinkbar. Wir haben unsere Kanister regelmäßig aufgefüllt. Trotzdem findet man leider überall Unmengen von Plastikwasserflaschen, gern in der unsinnigen 0,25l Größe.
Alkohol ist im muslimischen Land verboten und es gibt ihn einfach nicht. Nur in den internationalen Hotels darf er ausgeschenkt werden, aber selbst das Mitführen außerhalb steht unter Strafe. Damit ist ein (halber) dry january von allein geschafft.
Preise: Für ein irgendwo-an-der-Straße oder neben-dem-Hotel Essen haben wir zu zweit 3 bis 5 Rial gezahlt (8-13 Euro). Allerding ist in Oman nur die Grundnahrung so günstig.
Cappuccino aus der Siebträgermaschine kostet 1,5 OMR (knapp 4 Euro). Gibt’s häufiger, Nizwa z.B. schwimmt die Coffee Culture Welle. Den traditionellen Kaffee mit Kardamom gibt’s für 250 Baisa (63 Cent). Er wird in Espresso-kleinen Portionen ausgeschenkt und ist nach Connys gleichbleibender Meinung wässrig. Ich mochte das Begrüßungsritual: Einen Kaffee und eine Schale Datteln.
Die Hotelpreise (und Ausflüge) haben europäisches Preisniveau, meist auch den Standard. Schön ist es nach unseren Maßstäben nicht immer, aber sauber.
Die Alternative ist campen. Das machen auch die Omanis/arabischen Touris gern. Außerhalb von Ortschaften darf man überall ein Zelt aufstellen. Das hat so viel fürs Freiheitsgefühl getan, da kann man auch auf Hygieneeinrichtungen verzichten… Man ist ja allein. In den wärmeren Gegenden haben wir das Zelt ohne die Außenhaut aufgestellt, damit wir nachts Sterne schauen können. Der Mond und die vielen Straßenlaternen waren dabei nicht besonders hilfreich. So dunkel sich die Nacht beim Autofahren angefühlt hat, nachts ohne Stirnlampe pinkeln zu gehen war kein Problem.
(Fast) jeden Tag den Sonnenauf- UND -untergang zu erleben, hat sicherlich zum Oman-Feeling beigetragen.
Genauso wie die schönen Orte, die wir erleben durften. Hier gehts mit der Oman-Reise weiter:
Tipps für zukünftige Oman-Reisende:
- Campinggas (in allen mir bekannten Varianten) gibt’s bei LuLus Hypermarket – die haben einige Filialen im Land verteilt. Der Laden ist mit Kaufland vergleichbar.
- Sportläden oder Equipment-Leih-Optionen sind uns nicht aufgefallen. Weil wir alles dabei hatten, haben wir auch nicht darauf geachtet.
- Jede*r würde ich empfehlen, eine Rolle Klopapier (und ggfs. Feuchttücher) mitzunehmen. Der Standard ist die Klodusche. Klopapier gibt’s häufiger, aber auch in den 5-Sterne-Hotels in Maskat ist es das ganz dünne, zweilagige Zeug…
Egal welches: es wird in den bereitstehenden Mülleimer und NICHT in die Toilette geworfen. - Podcast zum Weiterhören: Oman zwischen Tradition und Modern (WDR5)
Spannende Themen!
Ich möchte keinen Beitrag mehr verpassen, bin aber auch zu faul, hier regelmäßig nachzuschauen… Eine E-Mailbenachrichtung bei neuen Posts wäre toll!
