Update 2, 14.11., 11:11: safe & sound in Lukla gelandet. Es ist kalt…

Update: Ich bin nicht in Lukla, ich bin irgendwo. Mitten im Abenteuer, nach nicht mal 24 Stunden in Nepal.

Wegen schlechten Wetters in Lukla sind die Flüge verspätet gestartet (normal). Hatte Glück und bin – weil alleinreisend – früher in die Schlange gerutscht und war „nur“ 3 Stunden am Flughafen. Dann sind wir allerdings irgendwo zwischengelandet, weil die Sichtweite in Lukla zwischenzeitlich wieder bei nur 5m lag. Dann saßen wir 3 Stunden am Flughafen in irgendwo und haben gewartet. Es war heiß, wir sind ganz schön niedrig.

Die Sichtweite hat sich auf 1500m erhöht, gebraucht werden aber 5000m. Um 15h macht der Flughafen in Lukla zu. Damit war klar: wir bleiben über Nacht an diesem Ort X. Fand ich nicht schlimm, bis klar wurde: die Piloten fliegen ohne uns wieder weg! Jetzt sitzen hier 25 Trekking-Touris ohne Flugzeug in diesem gar nicht sooo kleinen Ort. Wir sind die absolute Attraktion!

Den Tag trotzdem gut verbracht, da war ja das finnisch-marrokanische Paar, der Italiener, der Torwarttrainer in China (zweite Liga) ist und der Neuseeländer, der jetzt nach 28 Jahren in Australien wieder zurück zieht. Das ist Grant, er macht auch den Three Passes, taucht also bestimmt wieder auf 🙂

Im Laufe des Tages haben sich mehrere Theorien entwickelt, warum wir da sind wo wir sind:

1. Es ist ein Programm der Regierung/Airline zur Unterstützung des ländlichen Raums

2. Es ist der Beginn eines Horrofilms

3. Es lag tatsächlich am schlechten Wetter.

Wir werden morgen früh mehr wissen. Um 7 sollen wir wieder am Flughafen sein. Wenn um 10 der Flieger kommt ist alles gut…

Wenn nicht nicht. Wir sind 76 km und 7 Tagesetappen von Lukla entfernt 😦

Übrigens, das Flugfeld heißt Manthali.

Und zu dem Zeitpunkt war es noch lustig…