Vor 10 Tagen war ich noch eher negativ nervös, die Reisevorbereitungen wollten nicht so richtig laufen. Bestellungen kamen nicht an, der endlich ausgesuchte Schlafsack ist nicht mehr lieferbar und in Deutschland 5×5 cm große Passfotos (indischer Standard!) für das Visum zu bekommen ist… nun ja… schwierig …

Seit letzter Woche sieht die Welt viel besser aus. Der Pass ist (mit indischem Visum) wieder in meinen Händen, ich habe einen Schlafsack und jede Menge Wasserpurifkationstabletten. Sogar eine Wanderhose! Dieses Konzept fand ich immer furchtbar, aber bei der war es Liebe auf den ersten Blick. Ich hoffe, es hält :).

Die Kleinigkeiten, die noch fehlen, lassen sich leicht besorgen oder im Zweifel verschmerzen. Außer die Reiseversicherung…
Ja, um die kümmere ich mich noch!

Probepacken

Ich habe auch probegepackt (ohohohoh, das wird knapp! Aber was nicht in den 50l Rucksack passt bleibt hier) und mit der Personalabteilung ist auch (fast) alles geklärt. Der Zwischenmietvertrag mit Lisa ist zu allerseitiger Zufriedenheit unterschrieben (ich mache mir Sorgen, ob Doro mich überhaupt zurück haben möchte), die Abschiedsparty ist gefeiert (schön wars) und die Flugtickets von Kathmandu nach Lukla mit Yeti Airlines (!) gebucht.

Ja, genauso wirr, wie sich das liest ist die Vorbereitung an sich auch. Das nervt manchmal, aber meistens macht es Spaß. Anforderung an mich selber ist z.B. auch, dass das 2018-Fotobuch zur Abreise auch auf aktuellem Stand ist, was mich „zwingt“ mich noch mal mit den vielen Urlauben in diesem Jahr zu beschäftigen. Es könnte wirklich schlimmer sein.
Oder amüsante Momente wie z.b. die Frage von Yeti Air im Buchungsvorgang, ob ich als Passagier mitfliegen möchte. Es gab keine alternative Auswahl. Aber als Pilot hätte ich vielleicht auch in Betracht gezogen!

Zum Abendessen hatte ich eine Falafel vom Perser gleich hier ums Eck. Da war ich noch nie. Es war seltsam scharf und hat so fremd geschmeckt und es war richtig lecker. Hach, freue ich mich auf die Reise! Und das Essen! Yaksteak und Daals! Juhuuu!