Nur noch vier Wochen – nicht mal. Am 11.11. soll es losgehen, nach Kathmandu – vorausgesetzt, mein Reisepass mit dem Indien-Visum ist rechtzeitig zurück…

Obwohl der Plan für diese Reise knapp zwei Jahre alt und ich den Reisezeitraum vor 6 Monaten anmelden musste sind TRUMPF/AXOOM und ich noch immer in den Detailabsprachen. Der Hinflug ist jetzt aber gebucht. So.

Erst damit haben gedanklich die Vorbereitungen wirklich begonnen und – Überraschung! – es ist viel mehr zu erledigen als gedacht. Für das Himalaya-Trekking fehlen Dinge wie ein (Winter-)Schlafsack, Wasserfilter und welche Handschuhe nehme ich eigentlich mit? Was mache ich dann mit den Klamotten, sobald ich im warmen Indien bin? Was ziehe ich dort an? Ach, Malaria-Stand-By wäre gut. Und bin ich vielleicht schon zu alt für Indien?

Mir ist schon mehrfach in diesem Jahr aufgefallen, dass ich „alt“ werde. Nicht Falten und körperliche Gebrechen, sondern vielmehr im Kopf. Diese Mode heutzutage, so kann man doch nicht rumlaufen!! Und immer diese Unverbindlichkeit überall! Meine nicht sonderlich ausgeprägte Geduld mit meiner Umgebung schrumpft.

Vermutlich sind Nepal und Indien das beste Heilmittel, um sich die eigenen Unzulänglichkeiten vor Augen zu führen. Und die Komfortzone wieder zu erweitern. Trotzdem bin ich jetzt schon gestresst, wenn ich an jede Ankunft in einer neuen Stadt denke. Wie funktioniert das hier? Wo muss ich hin? Wer hilft mir vertrauenswürdig weiter? Aber: irgendwie geht es immer. Die Geschichten hinterher sind gut. Und ohne Fleiß kein Preis – in diesem Fall die Reiseglückseligkeitsmomente. Die, von denen man vorher noch gar nicht weiß, wie sie aussehen werden…